Freitag, 20. Oktober 2017
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Feuerwehr des Monats" kommt aus dem Vogelsbergkreis

HOMBERG (pw). Das Hessische Innenministerium hat am Mittwochabend die Brandschützer der Ohmstadt zur „Feuerwehr des Monats August“ ausgezeichnet. Unter dem Slogan „Feuerwehren der Stadt Homberg (Ohm)“ hatten sich die Feuerwehrleute der 14 Homberger Stadtteile gemeinsam für die seit dem Jahr 2007 verliehene Auszeichnung beworben. Der Titel wurde nun erst zum zweiten Mal in den Vogelsbergkreis verliehen, zuletzt erhielt ihn die Kreisjugendfeuerwehr Vogelsbergkreis mit ihren osthessischen Partnern im Jahr 2013.

Zur Überreichung der Urkunde und einem zugehörigen Förderbescheid in Höhe von 500 Euro kam Staatssekretär Werner Koch in das Dorfgemeinschaftshaus von Hombergs kleinstem Stadtteil Höingen. Bürgermeisterin Claudia Blum hob dazu hervor, dass selbst in dem 50 Einwohner zählenden Ort eine Einsatzabteilung gestellt wird. Sie betonte, dass die Auszeichnung für sämtliche Einsatzabteilungen, die Jugendfeuerwehren, die Fördervereine und das Blasorchester gelte. Initiator für die Bewerbung war Stadtbrandinspektor Thomas Stein, der die Homberger Feuerwehrleute mit einem mehrseitigen Schreiben an das Innenministerium bewarb. „Ich habe es nur auf das Papier gebracht, die Arbeit wird von den rund 2.000 Menschen in der Feuerwehr geleistet“, so Stein zur Auszeichnung.

Wie Staatssekretär Koch schilderte, möchte die Landesregierung mit dem Titel „Feuerwehr des Monats“ eine Wertschätzung für engagierte Feuerwehren aussprechen. „Unsere Aufgabe ist es, die Feuerwehr in die Zukunft zu bringen, besonders die Jugend“, so Koch. Aus seiner Sicht werde in Homberg (Ohm) dazu ein Zeichen gesetzt. Die Auswahl für die Auszeichnung zur Feuerwehr des Monats erfolge durch die Redaktionskonferenz des Florian Hessens, einem Fachmagazin für Feuerwehren in Hessen. Der Hauptgrund für die Auswahl der Homberger Wehren war die intensive Zusammenarbeit der Feuerwehrleute der 14 Stadtteile. Das Statement „Wir sind eine Feuerwehr, wir sind eine Gemeinschaft“ beeindruckte die Jury offensichtlich. Zu weiteren Schwerpunkten zählte der Staatssekretär die generell große Einsatzabteilung mit 340 Frauen und Männern sowie die Jugendarbeit mit Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen sowie die überörtliche Kinderfeuerwehr und die insgesamt neun Jugendfeuerwehren auf. „Hier steht jeder für den anderen ein und das Interesse der Bevölkerung ist groß“, sagte Koch. Weiter hervorgehoben wurden durch ihn das Blasorchester, die Ehren- und Altersabteilung, die Fördervereine und die Öffentlichkeitsarbeit. Im Hinblick auf das Engagement der Landesregierung für die Förderung der Feuerwehren in Hessen merkte Koch an, dass in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 105 Millionen Euro an Förderungen für Fahrzeuge und Gerätehäuser erteilt wurden. „Wir lassen die Kommunen und die Feuerwehren nicht alleine“, so der Staatssekretär.

Vizekreisbrandinspektor Hubert Helm sowie der Landtagsabgeordnete Kurt Wiegel gratulierten zum Homberger Feuerwehrtitel. „Das komplette Programm was Feuerwehr zu bieten hat, wird in Homberg geboten“, lobte Helm von der Kinderfeuerwehr bis zur Ehren- und Altersabteilung. Er hob auch das kreisweite Engagement bei Ausbildung, überörtlichen Einsätzen oder Alarmen auf der Autobahn hervor. Die Summe der Gratulationen und Glückwünsche fasste Hombergs Bürgermeisterin treffend zusammen: „Es tut gut zu sehen, wie die Feuerwehr in Homberg (Ohm) von außen wahrgenommen wird“.

Fotos:

1018 Staatssekretär Werner Koch

1022 Blick in das bis auf den letzten Platz gefüllte DGH in Höingen

1031 Stadtbrandinspektor Thomas Stein und Staatssekretär Werner Koch mit der Urkunde der Auszeichnung

1037, 1051, 1058 Stadtbrandinspektor Thomas Stein, Staatssekretär Werner Koch und Bürgermeisterin Claudia Blum mit der Urkunde der Auszeichnung

1040 Gruppenfoto mit allen Beteiligten

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