Freitag, 21. September 2018
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Feuerwehren der Stadt Homberg zu Gast in Südhessen

 

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit, der lange geplante 1. Ausflug der Homberger Feuerwehren führte nach Lorsch und Bensheim in Hessens Süden.

Lokalmatador und Wehrführer der Büßfelder Feuerwehr Markus Ofenloch und seine Frau Birgit hatten ein kurzweiliges Programm ausgearbeitet und wurden durch Verwandte und Bekannte des gebürtigen Bürstädters fremdenführerisch unterstützt.

Punkt 13:00 Uhr ging es los und man fuhr frohgelaunt zur ersten Etappe ins Feuerwehrmuseum der Karolingerstadt Lorsch. Auf rund 600 m² sind im Kellergeschoss des neuen Feuerwehrhauses, historische Feuerwehrgeräte, Ausrüstungen und Fahrzeuge untergebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Lorsch e.V. als Träger dieses Museums, kann unter anderem mit Feuerspritzen von 1500 bis 1911, Tragkraftspritzen und -anhänger, eine Balanceleiter von 1907, Anhängeleitern, Pferdezugleitern, Strahlrohren, Helmen, Mützen Uniformen, Atemschutzgeräten, Fernmeldemittel, eine der größten historischen Feuerlöschersammlungen, Fahrzeugen der Opel Blitz Reihe und vielem mehr aufwarten und steht mit ihrer Sammlung, sicherlich ganz vorne in der Reihe der Deutschen Feuerwehrmuseen. Bei den beiden „Museumsführern“ Georg und Hans spürte man förmlich die Begeisterung für ihre Arbeit im Kellergeschoss und mit welcher Energie die ehemaligen Einsatzkräfte dieser Aufgabe nachgehen. Nach einer rund 2 stündigen Führung durch die Sammlung, konnte man noch einen Blick in die neue Feuerwache werfen, in der das großzügige Platzangebot sehr zum Staunen anregte. Doch gibt es hierfür eine einfache Erklärung, so war es ein ehemaliges Busunternehmen, das man nach dessen Insolvenz für die Feuerwehr erwarb und man so ein perfektes Domizil für die Lorscher Brandschützer erschaffen konnte. Mit einem kleinen Erinnerungsgeschenk und einer Brotzeit aus Oberhessen verabschiedete man sich für die herzliche Gastfreundschaft und machte sich mit dem Bus auf zur 2. Etappe nach Bürstadt.

Im ganz neuen Back- und Brauhaus mitten in der Stadt wurde man schon von den „Fremdenführern“ empfangen und durfte auf den wunderschönen Aussensitzplätzen, das leckere Essen und frischgebraute Bier genießen. Frisch gestärkt ging es um 19:00 Uhr weiter zur Etappe 3 und Abschluss des Tages ins nahe gelegene Bensheim. Hier wurde man ebenfalls von einheimischen Scouts erwartet und sogar die Bensheimer Feuerwehr stand schon parat um den Bus nach dem Ausstieg am innenstadtnahen Bahnhof zum Parken an die Feuerwache zu geleiten.

Nach einer kurzen Einweisung durch Ewald aus dem Bensheimer Stadtteil Zell, ging es zum Bergsträßer Winzerfest, dies ist jedes Jahr ein Besuchermagnet für die Einheimischen und zahlreichen Gäste aus dem In- und Ausland.

Das größte südhessische Weinfest startet jedes Jahr am Samstag vor dem 1. Sonntag im September. 9 Tage wird im Winzerdorf und in der angrenzenden Fußgängerzone mitten in der historischen Altstadt Bensheims gefeiert, ca. hunderttausend Besucher aller Altersschichten besuchen jedes Jahr das Winzerfest. Rund 160 Weine aus allen Bergsträßer Weinlagen konnten hier verkostet werden. Bis um Mitternacht verbrachte man ein paar vergnügliche Stunden in der schönen Altstadt, bevor man pünktlich um 0 Uhr die Heimreise antrat. Mit einem großen Dank an die Planer und Organisatoren dieser abwechslungsreichen Tagesfahrt, schmiedete man schon Pläne für eine Neuauflage im Jahr 2019 und erreichte die Heimat gegen 02:00 Uhr

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